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Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht

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Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung und eines von 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Als Mitglied der größten deutschen Wissenschaftsorganisation hat das Helmholtz-Zentrum Geesthacht die langfristig angelegten Schwerpunkte Werkstoff- und Küstenforschung. Es leistet substanzielle Beiträge zur Klärung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Wissenschaftler erforschen neuartige Leichtbauwerkstoffe, funktionalisierte Materialien in Werkstoff- und Medizinforschung, umweltschonende Technologien, das Klima der Zukunft und die Küsten- und Meeresumwelt.

Institut für Küstenforschung

An den Küsten sind Land und Meer eng miteinander verwoben. Hier greifen physikalische, chemische und biologische Prozesse eng ineinander. Die Küsten beheimaten sensible Ökosysteme, die für die meisten Fischarten lebenswichtig sind. Der Schutz natürlicher Ressourcen steht jedoch oft im Konflikt mit der Nutzung durch den Menschen. Langfristig werden die Konflikte durch den globalen Wandel im Zuge der Klimaerwärmung verstärkt.

Die Küstengebiete der Erde sind eng besiedelt. Weltweit lebt zurzeit etwa ein Viertel der Weltbevölkerung in einem 100 Kilometer breiten Küstenstreifen. Dieser Anteil wird in den nächsten Jahrzehnten deutlich wachsen. Damit die Küsten nachhaltig genutzt werden können, ist ein genaues Verständnis der natürlichen Prozesse und Veränderungen erforderlich.

Das Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht untersucht die vielfältigen natürlichen Wechselwirkungen an der Küste und berechnet Projektionen, wie sich die weltweiten Küsten zukünftig entwickeln. Das Institut für Küstenforschung liefert durch Beobachtungen, Analysen und Modelle die wissenschaftliche Basis für eine nachhaltige Entwicklung und ein zukunftsorientiertes Management der Küsten.

Das Institut für Küstenforschung wurde im Jahr 2001 gegründet. Es besteht aus den drei Institutsteilen „Systemanalyse und Modellierung“, „Operationelle Systeme“ sowie „Biogeochemie im Küstenraum“. Mit über 200 Mitarbeitern ist es eines der größten, geophysikalischen Küstenforschungsinstitute der Welt. Neben leistungsstarken Rechnern und Messgeräten gehören das Forschungsschiff Ludwig Prandtl sowie mehrere kleine, für den Küstenbereich ausgelegte Forschungsschiffe zur Ausstattung des Instituts. Zum Institut für Küstenforschung

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